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TRAIN
TO EAT

Zum  Online ORF-Beitrag - 27. August 2025
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Nach dem Aufbau der Rehaklinik kokon Bad Erlach in NÖ als Ärztliche Direktorin und Primaria, ist Dr. Anna Maria Cavini wieder beruflich retour in Kärnten. Langjähriger fachlicher Schwerpunkt sind frühkindliche & jugendliche Essstörungen und ARFID welche zu massiven Belastungen für die Familien im Alltag führen. Auf großen Wunsch von betroffenen Familien, hat sie mit einem engagierten und erfahrenen Team, das für diese Termine aus ganz Österreich anreist, jetzt ein Angebot für diese Familien in Kärnten auf die Beine gestellt.

Nach 10 erfolgreichen Durchgängen der Intensivtherapietage im Jahr 2023, 2024 und 2025 sind die nächsten Termine für 2026 schon geplant und können gebucht werden. 

 Train to eat

Als Verein haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Kinder mit Störungen der oralen Nahrungsaufnahme in einem multiprofessionellen Team mit viel Expertise, Erfahrung und Feinfühligkeit beziehungs- und bedürfnisorientiert zu behandeln.

Zielgruppe: junge PatientInnen 0-18 Jahre mit ARFID, selektivem Essverhalten, frühkindlichen Essstörungen, Ernährungssonde

Aufgrund der hohen Nachfrage und unserer vollen Arbeitstage ist es uns nicht mehr möglich, alle Anfragen telefonisch oder per E-Mail individuell zu beantworten.

Nächste online Informations- & Fragestunde : 09.04.2026 20:15-21:45 Uhr

Für alle weiteren fachlichen/organisatorischen Fragen rund um Train to eat bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einen kostenpflichtigen Beratungstermin mit einer unserer Obfrauen zu buchen: Tanja Kornfehl, MSc (Logopädie /Organisation und Koordination) oder Dr. Anna Maria Cavini (Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde / Medizinische Leitung)

Die Termine sind als 15-Minuten-Slots online oder länger buchbar.

 Nächste online Informations & Fragestunde über unsere Train to eat - Angebote :
 am 09.04.2026 20:15-21:45 Uhr
Zur Anmeldung diesen Link bitte vorab bestätigen! 
Buchung Ersttermin Tanja Kornfehl, MScBuchung Ersttermin Dr. Anna Maria Cavini

 

3-Monatiges Interdisziplinäres Therapie-Paket

Wir bieten interdisziplinäre Therapie-Paket für Kinder mit ARFID, Sondendependenz und frühkindlichen Ess- und Fütterstörungen an. Die interdisziplinäre ärztliche und logopädische Betreuung erfolgt fix über drei Monate durch Dr. Anna Maria Cavini und Tanja Kornfehl, MSc. sowohl online als auch vor Ort.

Jedes Kind erhält einen individuell abgestimmten Therapieplan mit dem Ziel, Esskompetenz und orale Fähigkeiten aufzubauen, Stress und Angst rund um das Essen zu reduzieren und – bei Bedarf – eine behutsame Unterstützung bei der Reduktion von Sondendependenz zu bieten. Eltern werden aktiv in den Therapieprozess einbezogen und erhalten praxisnahe Anleitung für den Alltag.

Das Angebot richtet sich an Familien, die sich eine strukturierte, verlässliche und eng begleitete Therapie über einen klar definierten Zeitraum wünschen.

Detaillierte Informationen: 

Buchung 3-Monats-Therapiepaket

Nächste Termine für Webinarreihe:


Buchung Webinar - Reihe

INTERDISZIPLINÄRE INTENSIVTHERAPIETAGE

4 Tage in St.Veit/Glan

Voraussetzung zur Teilnahme

  • Webinar- Reihe für Eltern / Bezugspersonen noch im Pauschalbetrag inkludiert bis Sommer 2025, ab dann kostenpfichtig
  • Online Ersttermin bei allen TherapeutInnen kostenpflichtig :
  • Online Train to eat – Erstgespräche bei Dr. Anna Maria Cavini und Tanja Kornfehl, MSc über diese Homepage buchen
  • Online Erstgespräche mit Physiotherapeutin Carina Frank (carina.frank@mail.de) und Diätologin Tanja Gabriel, BBSc (tanjagabriel.diaetologie@gmx.at) telefonische Buchung oder via email
  • Sichtung der Befunde und Fragebögen, Videoanalysen und Interdisziplinäre Fallbesprechungen – wird von allen Therapeutinnen mit 1h/Patient verrechnet
  • ARFID – Diagnostik online in Kooperation mit der Uniklinik Leipzig inkludiert bis Sommer 2025, ab dann kostenpfichtig

Vor Ort:

  • Tägliche Einzel- und Gruppentherapien von 8:00/9:00-16:00/17:00 aus den Bereichen Pädiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Diätologie, Logopädie, Physiotherapie
  • Anleitung und Psychoedukation der Bezugspersonen
  • Täglich therapeutisch geleitetes Mittag- und Abendessen
  • Verpflegung für 1 Patienten und 1 Bezugsperson (Aufpreis für weitere Bezugspersonen und Geschwisterkinder)
  • Zusätzliche Therapiesettings an die Bedürfnissen der PatientInnen angepasst (Hallenbad/Freibad/Bauernhof/Outdoor/Motorikpark/ Tiergestütztes Therapieangebot)
  • Alltagstransfer – Essenszubereitung in Kleingruppen durch die Bezugspersonen
  • Abschlussgespräch und weitere Empfehlungen

Befund und Abschlussbericht schriftlich auf Wunsch und mit Zusatzkosten

Abschlussempfehlungen schriftlich – im Pauschalbetrag inklusive

Nächste Termine für Intensivtherapietage 2026:

  • 14.03.2026 – 17.03.2026
  • 18.07.2026 – 21.07.2026 (für Kindergarten-Kinder und junge Schulkinder) – nur noch 2 Plätze verfügbar
  • 23.07.2026 – 26.07.2026 (für unsere Großen) – nur noch 3 Plätze verfügbar
  • 28.07.2026 – 31.07.2026 (für Babys und Kleinkinder) – nur noch 2 Plätze verfügbar
  • 06.11.2026 – 09.11.2026
  • limitierte Teilnehmeranzahl
Buchung Intensivtherapietage

IINTERDISZIPLINÄRER KOMPAKTTHERAPIETAG
Voraussetzung:

Erstgespräch mit allen gebuchten TherapeutInnen und 1/2h interdisziplinäre Fallbesprechung/Therapeutin vorab

Über diese Homepage bei Dr. Anna Maria Cavini , bei Tanja Kornfehl, MSc , bei zusätzlichem Interesse an Physiotherapie (Carina Frank carina.frank@mail.de) und Diätologie (Tanja Gabriel, BBSc tanjagabriel.diaetologie@gmx.at ) telefonische Buchung oder via email

Webinar-Reihe

Programm vor Ort (von 08:00 – 17:00):

  • inkl. 2 Einzeltherapien:
  • Psychotherapeutische Medizin und Logopädie
  • optional Diätologie, Physiotherapie gegen Aufpreis
  • inkl. 6 interdisziplinäre Gruppentherapien
  • inkl. therapeutische Essensbegleitung
  • inkl. therapeutisch angeleiteter Alltagstransfer
  • inkl. Anleitung und Psychoedukation einer Bezugsperson (Aufpreis für weitere Bezugsperson €100.-)
  • inkl. interdisziplinäre Fallbesprechung
  • inkl. Abschlussgespräch und weiterführende Empfehlungen
  • Möglichkeit zur Weiterbetreuung (hybrid oder vor Ort)

Nächste Termine für Kompakttherapietage:

  • 2.12.2025
  • 30.01.2026
  • 12.03.2026 (für unsere Großen)
  • 14.04.2026
  • 19.05.2026

Buchung Kompakttherapietage

Fixierung der Buchung erst nach Bestätigung unsererseits!
In einer interdisziplinären Fallbesprechung zu jedem/jeder PatientIn wird die nächste Gruppe an PatientInnen je nach Indikation, Entwicklungsstand und Bedürfnissen ausgewählt, um die Erfolgschancen für Ihr Kind zu maximieren.
Danach erhalten Sie von uns ein E-mail/Nachricht über Latido mit Bestätigung der Buchung und weitere Informationen zum Ablauf und den notwendigen Vorbereitungen.
Wir freuen uns, Dr. Anna Maria Cavini und Tanja Kornfehl, MSc und das Train to eat Team


 ONLINE GRUPPE für Kinder und Jugendliche

Miteinander lernen und wachsen in einer geschützten Gruppe mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen .

Dazu laden wir euch herzlich ein und freuen uns auf die gemeinsamen vier Termine im neuen Jahr:

8.1.2026 16:00-17:00, 3.2.2026 17:00-18:00, 17.3.2025 15:00-16:00 , 9.4.2026 17:00-18:00

nur im Paket buchbar, Anmeldung bis zum 31.12.2025, limitierte Teilnehmeranzahl

Buchung ONLINE GRUPPE für Kinder und Jugendliche

 

LEARN & CARE Online Gruppe für Bezugspersonen

Sie als Eltern von Kindern und Jugendlichen mit ARFID, Frühkindlichen Essstörungen, Sondendependez und Picky Eaters leisten täglich Unglaubliches, tragen eine große Last und werden mit vielen Vorurteilen , Verurteilungen und immer wieder schlechten Ratschlägen konfrontiert. Die Elterngruppen waren bei all unseren Intensivtherapie- und Kompakttherapietagen extrem wertvoll, berührend, stärkend und lehrreich, sodass wir auf Wunsch der betroffenen Bezugspersonen eine Online-Gruppe fortsetzen werden. 

Nächste Termine: 02.10.2025 17.00-18.30 und 04.11.2025 19.00-20:30 Uhr ,  nur im Paket buchbar

Anmeldung nur bis zum 18.9.2025, limitierte Teilnehmeranzahl

 Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung direkt unter folgendem Link.

Buchung LEARN & CARE Online Gruppe für Bezugspersonen

 

TRAIN TO EAT AKADEMIE

Wenn Sie als ExpertIn dazulernen wollen, sowohl wissenschaftliche Fakten, fundiertes Wissen aus allen Bereichen,  Therapeutisches Know how von erfahrenen KollegInnen und ganz viele hands on Beispiele, eine Kombination  aus theoretischem Wissen und vielen praktischen Beispielen, Erfahrungsberichten und Selbsterfahrungs-übungen. Selbstverständlich dürfen auch Bezugspersonen betroffener Kinder teilnehmen, die sich vertiefen wollen.

Nächster Termine: 06.03.2026 bis 07.03.2027

Anmeldung nur bis zum 20.12.2026, limitierte Teilnehmeranzahl

 Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung direkt unter folgendem Link.

Buchung nächste Train to eat Akademie

 

TRAIN TO EAT Supervision- und Qualitätssicherungskonzept

Zu viele Patient:innen mit ARFID, Ess- und Fütterstörungen, Picky Eating und Sondendependenzen wurden und werden unzureichend oder inadäquat behandelt. Nachhaltige Veränderung gelingt nur durch fundierte Ausbildung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und kontinuierliche fachliche Reflexion. Train to Eat verbindet evidenzbasierte Wissensvermittlung mit strukturierter Supervision – für eine qualitätsgesicherte, professionelle Versorgung

Nächste Termine: ab 14.04.2026

Anmeldung nur bis zum 01.03.2026, limitierte Teilnehmeranzahl

 Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung direkt unter folgendem Link.

Buchung Supervisions- und QualitätssicherungskonzeptEmail - Kontakt

Alt, aber immer noch wahr:
„Bei einer Fütterungsstörung leiden immer wenigstens zwei
(Berger, 1990)

Fachinformation zu ARFID: 

Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder (ARFID), übersetzt als „Störung mit Vermeidung oder Einschränkung der Nahrungsaufnahme“, wurde 2013 als Essstörung in dem Diagnostischen und Statistischen Manual psychischer Störungen (DSM-5) der American Psychiatric Association (APA) eingestuft. 2022 wurde es in die aktuell elfte Überarbeitung der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen (ICD-11) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen (6B83) und wird aktuell als „Vermeidend-restriktive Ernährungsstörung“ übersetzt.

ARFID ist gekennzeichnet durch eine zu geringe Nahrungsmenge und/oder zu geringe Nahrungsvielfalt im Vergleich zu altersadäquaten Angaben, die zu körperlichen und/oder psychosozialen Beeinträchtigungen führt.

ARFID beinhaltet kein verzerrtes Körperbild und beruht nicht auf Figur- und/oder Gewichtsgründen, im Vergleich zu Essstörungen wie Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa.

Im Unterschied zur Fütterstörung im frühen Kindesalter (APA 2000), die ein Limit bis zum Alter von 6 Jahren hatten, kann ARFID jedes Alter betreffen.

Die Einschränkung der akzeptierten Lebensmittel ist nicht auf   einen Mangel an verfügbaren Nahrungsmitteln (Vernachlässigung, finanzielle Not, etc.) oder auf kulturell bedingte oder ideologische Nahrungsmittelrestriktionen(vegane Ernährung, religiöses Fasten, etc.) zurückzuführen.

Abzugrenzen ist auch ein phasenweises wählerisches Essverhalten (Picky eater), welches gehäuft bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren auftreten kann, häufig keiner Behandlung bedarf und ohne Beeinträchtigung einhergeht.

Auffälligkeiten bei Kindern mit ARFID bzw. Merkmale/ Symptome von ARFID:

  • Nur sehr ausgewählte Lebensmittel werden gegessen
  • Kleine Essensmengen
  • Langsames Essen
  • Viel Zeit fürs Füttern
  • Körperlicher Ekel vor bestimmten Lebensmitteln
  • Trinken bei Säuglingen nachts leichter als untertags
  • Essen klappt leichter mit Ablenkung
  • Essen klappt nicht überall und nicht mit jedem
  • Angst und Unruhe beim Essen
  • Abwehr und Streit beim Essen
  • Hoher Stressfaktor für die fütternden/ verantwortlichen Personen
  • Vermeiden von sozialen Treffen mit Essen
  • Starke Belastung der gesamten Familie
  • Verfolgendes Füttern
  • Kochen von mehreren Menüs
  • Wenige „sichere“ Lebensmittel
  • Körperliche Schwäche, eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsprobleme, Lernprobleme

Mögliche somatischen Folgen:

  • Gewichtsverlust, unzureichende Gewichtszunahme, Untergewicht
  • Verlangsamtes Größenwachstum
  • Klinisch signifikanter Nährstoffmangel (z.B. Vitamin D, Eisen, Kalzium, etc.)
  • Mangelerscheinungen (z.B. Osteoporose, Rachitis, etc.)
  • Notwendigkeit enteraler Ernährung (Sondenernährung) oder oraler Nahrungsergänzung durch hochkalorische Nahrung oder Vitaminsupplemente
  • Geschwächtes Immunsystem und rezidivierende Infekte
  • Selten, aber dennoch möglich: Übergewicht durch einseitige hochkalorische Ernährung (z.B. Junkfood wie z.B.Muffins, Pommes und Süßes) und gleichzeitiger Nährstoffmangel möglich
  • Verzögerte Entwicklung
  • Später einsetzende Pubertät
  • Störung der Verdauung (z.B. Verstopfung)

Mögliche psychosoziale Folgen:

  • Beeinträchtigungen betreffen den persönlichen/familiären/schulischen/pädagogischen Kontext und hindern Kinder und Jugendliche oft an der Teilhabe an altersentsprechenden sozialen Angeboten (Teilnahme an Ausflügen, Kindergeburtstagen, Projektwoche, etc.)
  • können das gesamte Familiensystem stark einschränken.
  • Persönlicher Leidensdruck (je älter, umso mehr)

„Wir sind dankbar darüber, eine solch tolle Chance für unseren Kleinen in Kärnten bekommen zu haben und würden uns sehr freuen, wenn noch viele weitere Kinder auf eine solch herzliche und liebevolle Weise, von diesem tollen Team, in einer schwierigen Zeit begleitet und unterstützt werden könnten!“
(Luca, Lara, Lea, Lisa und Patrick )

Liebes Traintoeat-Team!
Danke für diese überwältigenden Intensivtherapietage bei euch in St. Veit! Und DANKE für euer für uns arrangiertes Galadinner – es war sensationell! Wir sind unglaublich dankbar, dass es euch gibt und ihr uns den Schlüssel zum Erfolg für unseren Sohn freigelegt habt! Jetzt sind wir zuhause und wir dürfen berichten: Der Schlüssel funktioniert auch daheim J! Mehr wird nicht verraten, denn ihr wollt sicher nicht wissen, dass Bernhard sich heute Frischkäse und Zwiebel in die Haare geschmiert hat, Matheo Kartoffelsalat und Mozzarella gegessen hat und danach so stark war, dass er den Tisch hochheben konnte ;-) Lachen und Staunen stehen an oberster Stelle.

… wir integrieren das von euch Gelernte in unseren Alltag und gemeinsam als Familie sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Was hat mich zögern lassen? Und warum war es für mich schwer, JA zu Traintoeat zu sagen?! Nach so vielen Jahren habe ich das Vertrauen in Ärzte und Therapeuten verloren. Noch dazu haben wir die Erfahrung gemacht, beschuldigt zu werden, weil unser Kind eine Essstörung hat. Dass uns niemand helfen konnte, war sowieso jeden, der darüber geurteilt und bewertet hat, egal. Diese Angst und dieses Misstrauen haben mich enorme Überwindung gekostet, sich plötzlich einer Psychotherapeutin, Psychologin und Therapeutinnen anzuvertrauen. Aber ich darf allen Müttern und Vätern sagen: Trauts euch! Es wird euch Verständnis und Wertschätzung entgegengebracht! – und nichts anderes!!! Und was nebst allen Erfolgen bzgl. des Essens das Schönste war: Es gab viel zu lachen. Der Ernst durfte mal in den Hintergrund treten. Denn ja, Ernsthaftigkeit ist ein – allzu oft übler – Begleiter im Alltag, wenn man ein Kind mit ARFID hat.
DANKE!
"Train to eat und das Essen wird zum beat"
"Das Team rund um Dr. Anna Maria Cavini hat uns großartig unterstützt. Wir hatten tolle Tage und haben herausragende Erfolge erzielen können."
"Wir kommen aus Norddeutschland, aber die weite Anreise hat sich gelohnt."
10 von 10 Sternen - Unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Diese 4 Tage waren ein Boost für das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit von unserem Sohn . Er war so mutig und hat durch die Inputs und die vielen Vorbilder der anderen Kinder viel Neues probiert. Durchs Zurückschauen haben wir geschafft, uns selber zuzugestehen , dass der Weg schon wirklich schwierig war. Wir sind gestärkt nach diesen Tagen rausgegangen und nehmen uns Gelassenheit, Motivation & viele Tipps und Tricks mit, um wieder kleine Veränderungen anzugehen und das Essensangebot zu erweitern
Wir waren im November bei den Train2Eat Intensivtherapietagen dabei. Es waren wieder 4 tolle Tage und mein Superheld hat die Zeit sehr genossen. Wenn dann im Urlaub plötzlich auch "anderes"  Brot gegessen wird, Laugenstangerl auch zum Frühstück akzeptiert wird und die ganze Familie mehr als happy ist, weil alle zusammen auf der Skihütte essen können, da Pommes nun auch von einer anderen Marke mit einer anderen Konsistenz gegessen werden, können wir nur wieder einmal DANKE sagen. Danke für eure großartige Arbeit, für eure Unterstützung, eure Worte und eure Begleitung auf unseren Weg mit ARFID.
Erst durch Train to Eat wurde eine ARFID Diagnostik durchgeführt, unser langjähriger Ärzte- und Therapeutenmarathon hatte somit ein Ende und es wurde endlich die richtige Therapie eingeleitet. Nur der multidisziplinäre Ansatz des Train to Eat Teams hat hier erste Therapieerfolge gezeigt. Nach 9 Jahren war es erstmals möglich, dass festere Nahrung (außer Brei, Schokolade und Kakao) gekaut und geschluckt wird. Der körperliche und psychische Zustand konnte durch die zielgerichtete Therapie verbessert werden. Diese Therapieform ist perfekt mit Beruf, Schule und schulpflichtigen Geschwisterkindern vereinbar. Die ARFID Expertise des Train to Eat Teams (auch durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Uniklinik Leipzig) ist im deutschsprachigen Raum sicherlich einzigartig. Wir können es eigentlich nicht in Worte fassen, was es für uns als Familie bedeutet, dass wir hier endlich Hilfe und Unterstützung erfahren dürfen! Und, unser Weg ist noch lang...
Train to Eat ist für unsere Kinder mit Ernährungsstörungen kein Luxus, sondern eine lebensverändernde Notwendigkeit. Es schenkt uns betroffenen Familien endlich Verständnis, Sicherheit und fachkundige Begleitung – dort, wo sonst oft nur Unwissenheit, Schuldzuweisungen oder Hilflosigkeit herrschen. Das Team von Train to Eat begegnet den Kindern und Eltern mit Respekt, Empathie und fundiertem Know- how – und schafft damit einen Raum, in dem Fortschritte möglich werden und die ganze Familie wieder ein Stück Lebensqualität zurückerlangt. Dafür sind wir unendlich dankbar! Kärnten darf stolz sein, solch ein Angebot zu haben – und wir sollten alles daransetzen, es zu sichern und zugänglicher für alle zu machen, weil jedes Kind, das hier verstanden und unterstützt wird, eine Zukunftschance mehr bekommt!
Unsere Tochter ist 9 Jahre alt und leidet zusätzlich zu ARFID unter Zöliakie. Wir sind knapp 1.000 km aus Deutschland auf eigene Kosten angereist und hatten eine ganz tolle Zeit bei den Intensivtherapietagen. Bei Train to Eat konnten wir eine Blockade lösen, die ihr nun ermöglicht, viel einfacher Dinge herunterzuschlucken. Ebenso hierzu beigetragen hat die Physioeinheit auf dem Galileo-Board, hier konnte sie dauerhaft lernen, ihre Körperhaltung zu korrigieren. Spielerisch hat sie in den Logo- und Diätologie-Einheiten den Umgang mit Obst und Gemüse gelernt. Unsere Tochter hat seitdem sehr viele große Fortschritte gemacht. Sie probiert sehr gerne neue Lebensmittel aus und bereitet diese ebenso gerne zu. Sie hat verschiedene neue Nudelsorten mit aufgenommen und isst inzwischen tatsächlich sogar Bolognese-Sauce zu ihren Nudeln. Ebenso hat sie ihr Abendessen (hauptsächlich Grießbrei bis dahin) um Knäckebrot und Kiri-Schmierkäse erweitert. Sie probiert neugierig verschiedene Obstsorten, fest etabliert hat sich hiervon bisher nichts in großen Mengen, wir werten aber jeden Mini-Biss als großen Fortschritt. Wir besuchen regelmäßig gemeinsam den Supermarkt und sie darf sich nach Belieben neue Dinge aussuchen, was ihr sehr viel Freude bereitet. Sie hat allgemein eine sehr große Neugier entwickelt. Wir als besorgte Eltern haben gelernt, einige Dinge ruhiger und gelassener anzugehen. Vor allem zu akzeptieren, dass sie in ihrem eigenen Tempo Fortschritte macht. Die Zeit bei T2E hat uns sehr zusammengeschweißt. Den betroffenen Familien wäre sehr mit einer Kostenübernahme oder zumindest einer Beteiligung an den Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse geholfen Familie Lohmann
Die Erfahrung endlich mit seinen Problemen und Sorgen ohne Vorurteile gesehen und verstanden zu werden ist so eine Erleichterung. Wie großartig wäre es, wenn diese wundervollen Profis aus der Train to Eat Familie an einem fixen Standort für jeden Betroffenen da sein könnten, und nicht Jahre vergehen müssen bis betroffene Kinder die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
Bis vor einigen Jahren waren Mahlzeiten für uns eine tägliche Belastung. Unser Sohn aß nur wenige Lebensmittel und jede neue Situation endete mit Tränen und Traurigkeit. Niemand konnte uns richtig helfen, bis wir online auf dieses Programm gestoßen sind. Heute probiert er neue Lebensmittel, manchmal noch vorsichtig, aber immer sicherer, sodass er schon mehr „Safe Foods“ akzeptiert und in seinen Speiseplan aufgenommen hat. Ihm hilft die Gewissheit, dass es kein „muss“ gibt, aber auch, dass er es schafft, neues zuzulassen, um zu entscheiden geht es oder geht es nicht. Die selbstaufgestellten Challenges bzw. das Kochen lt. Rezept in den einzelnen Therapiestunden sind für ihn immer eine Überwindung, aber mit Hilfe eurerseits machbar. Ihr habt uns Mut gemacht und unseren Alltag verändert.
Das Angebot von Train to Eat ist für Kinder mit ARFID besonders wichtig, weil es in Österreich kaum spezialisierte Unterstützung für diese Essstörung gibt. Hier lernen Kinder in einem spielerischen und druckfreien Rahmen, neue Lebensmittel zu entdecken und Vertrauen ins Essen zu entwickeln. Gleichzeitig werden Eltern begleitet, das Essverhalten ihres Kindes besser zu verstehen und liebevoll zu fördern. So schafft Train to Eat einen einzigartigen Raum, in dem betroffene Familien endlich die Hilfe finden, die sie brauchen.
Als betroffene Familie sind wir sehr froh und dankbar für die großartige Unterstützung des Train to Eat Teams. Das Angebot rund um Train to Eat ist sehr hilfreich und essenziell für betroffene Familien. Zumal es kaum Information und Hilfestellung zum Thema rund um ARFID gibt, weder in Kinderarztpraxen noch in Kinderspitälern und somit auch keine wirkungsvollen Therapieansätze. Durch das Programm von Train to Eat erfahren die betroffenen Kinder und deren Familien enorm wertvolle Unterstützung in einer so schwierigen Situation. Durch die Bündelung des Expertenwissens (Psychologie, Pädiatrie, Logopädie, Physiotherapie und Diätologie), durch das Zusammentreffen anderer betroffener Familien, und die individuelle, maßgeschneiderte Therapie für jedes einzelne Kind, haben die Intensivtherapietage von Train to Eat in kurzer Zeit für uns zu sehr merkbaren Verbesserungen und einer grundlegenden Entlastung geführt. Auch die Kompaktheit und Intensität der Therapietage führten sehr schnell zu Erfolgen.
Train to Eat war für uns ein Wendepunkt: lebensverändernd, bereichernd, befreiend. Praxisnahe Tipps, Mitgefühl und kreative, alltagstaugliche Methoden – statt Verurteilung, Unwissenheit und ungeeigneten Ratschlägen.
Unsere beiden Jungs haben ARFID, und das Angebot von Train to Eat hat uns unglaublich geholfen. Besonders wertvoll war für sie zu erleben, dass sie nicht allein sind, und dass es auch andere Kinder gibt, denen es ähnlich geht. In der Gruppe konnten sie Ideen sammeln, wie man Neues probieren kann, und Schritt für Schritt lernen, sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Auch psychisch hat das Angebot eine große Bedeutung. Unsere Kinder schämen sich oft, wenn sie sehen, dass andere Kinder „normal“ essen können, während sie selbst Schwierigkeiten damit haben. Das löst häufig großen Druck und Unsicherheit aus. Durch Train to Eat haben sie gelernt, offener damit umzugehen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und sich selbst besser zu verstehen. Auch wir als Eltern konnten viel mitnehmen: Wir haben ein besseres Verständnis dafür entwickelt, was in unseren Kindern vorgeht, welche Gedanken und Gefühle sie beim Essen haben und wie sich diese Situation für sie anfühlt. Train to Eat ist für uns eine große Unterstützung: fachlich, menschlich und emotional. Es bietet nicht nur den Kindern, sondern der ganzen Familie Halt, Verständnis und Zuversicht.
Unsere Tochter ist nun 4 Jahre alt, normalgewichtig und normal entwickelt. Wir hatten keine Krankenhausaufenthalte und sie wurde nie mit einer Sonde ernährt. Trotzdem konnte sie schon ab Beginn der oralen Phase unterscheiden, ob sie einen Beißring oder Nahrung in der Hand hat. Nahrung wurde verweigert, alles andere, Plastik, Holz, etc. wurde in den Mund genommen. Ab kurz vor dem 2ten Lebensjahr hat sie Nudeln zu essen begonnen. Sonst isst sie nur Breinahrung. Seit unsere Tochter ein Jahr alt ist, werden wir von Ärzten nicht ernst genommen, uns wird gesagt: „Nur Brei, sowas habe ich noch nie gehört.“ „Kinder essen eben dann erst, wann sie essen wollen.“ „Sie ist doch gesund und normal entwickelt, was wollen sie, das wird sich schon legen.“ „Lassen sie mal eine Mahlzeit aus – wenn sie genug Hunger hat, wird sie schon essen.“ „Es ist ihnen also zu mühsam immer warme Breinahrung dabei zu haben.“ Was es bedeutet in einem Familienverband, wenn alles, was an Essen auf den Tisch kommt, verweigert wird, das versteht keiner. Aber jeder hat eine Meinung dazu und es ist immer das persönliche Versagen, das in den Vordergrund gerückt wird. Train to Eat ist so wichtig, weil das Team versteht, wovon man spricht und schon mit dem Verständnis, und der Diagnose ARFID, die Belastung des Versagens in der Familie und der Erziehung ausgeräumt wird. Es darf nicht sein, dass man drei Jahre braucht, bis man in einem Fall wie unseren Ansprechpartner findet. Train to Eat schafft Bewusstsein und klärt auf. Das Team hört zu und schon die ersten Tipps, die man bekommt, helfen. Alle Kinder sind verschieden und reagieren auf so unterschiedliche Inputs, dass nur dieser multidisziplinäre Ansatz wirklich Sinn macht. Ich wünsche mir für Train to Eat, dass sie es schaffen Reichweite zu bekommen, sodass es nicht viele Jahre braucht, bis Eltern Zuspruch finden und mit manchmal schon einfachen Ideen ihren Kindern helfen können. Der Prozess ist sehr langsam, aber seit wir mit Train to Eat arbeiten, macht es wieder Spaß am Tisch zu sitzen. Unsere Tochter isst zwar immer noch nur das, was sie sich zutraut zu essen, aber sie wird von Tag zu Tag mutiger, greift Nahrung an, fühlt Nahrung, riecht daran und ich bin zuversichtlich, dass sie irgendwann den Mut hat auch genussvoll in einen Apfel zu beißen. Wir sind noch sehr weit davon weg – aber ohne Train to Eat – hätte ich auch nicht die Zuversicht, dass wir irgendwann am Tisch sitzen und gemeinsam dasselbe essen.
Wir haben mit unserem kleinen Sohn seit Geburt an Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme (Trinkschwäche). Da wir es aber immer irgendwie geschafft haben, dass der kleine Mann innerhalb seiner Perzentile wächst, wurden wir mit dieser belastenden Situation von den meisten ÄrztInnen und TherapeutInnen, bei denen wir Hilfe suchten, allein gelassen. Wenn die Nahrungsaufnahme zur täglichen Herausforderung wird, stößt man als Eltern schnell an seine Grenzen, ist überfordert und stellt seine Fähigkeiten sein eigenes Kind zu ernähren in Frage. Erst durch das Train To Eat Team fühlen wir uns verstanden und gut aufgehoben. Die einfühlsame, kompetente und stärkende Art und Weise von Dr. Cavini und ihrem Team, das uns nicht nur mit Fachwissen, sondern vor allem umsetzbaren Übungen unterstützt, ist für uns sehr wertvoll und ein wahrer Lichtblick. Umso wichtiger erachten wir es, dass diese Art der Therapie für alle Babys, Kinder und Jugendliche zugänglich wird – wünschenswerterweise in jedem Bundesland.
Wir sind froh, dass es Train to Eat gibt, denn es gibt kaum andere Orte, an denen man passende Ansprechpartner zum Thema Essen findet. Es ist so wichtig, dass es hier gut ausgebildete Pädagoginnen gibt, die in schwierigen Situationen weiterhelfen können. Die Tipps sind sehr hilfreich. Beim Thema Essen denkt man oft: "Das kann doch jeder!" - aber wie wir bereits wissen, betrifft dieses Thema viele Familien. Essen muss gelernt sein.
Wir haben länger überlegt, ob wir uns auch zu den Train to Eat Intensivtherapietagen für unseren Sohn anmelden sollen. Wer soll uns in der Situation helfen können, wo doch bisher alles so aussichtslos erschien? Die Hoffnung war fast verpufft. Wir hatten absoluten Stillstand und haben uns keinen Millimeter weiterbewegt. Jede Mahlzeit, Tag ein, Tag aus war geprägt von Frust, Unverständnis, Angst um die Gesundheit und die Entwicklung wegen fehlender Nährwerte. Für unseren Sohn und unser Familiengefüge war es die beste Entscheidung diesen Schritt mit der Teilnahme an den Intensivtherapietagen gegangen zu sein. Wir haben gelernt, worauf es ankommt, dass die Nährwerte vorerst Nachrang haben (Druck bei uns Eltern wurde dadurch reduziert), unser Sohn soll das essen, wo er sich sicher fühlt. Auch wenn wir unterwegs sind, haben wir so gut es geht immer sein Safe Food mit dabei. Die größte Erkenntnis für uns war sogleich auch die Akzeptanz von ARFID. Die Kompetenzen und Expertise des Teams auf die verschiedenen Themengebiete (Logopädie, Psychologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Diätologie, Pädiatrie) und das Zusammenspiel sowie die Wirkung der jeweiligen Gebiete aufeinander war für uns wichtig, um die verschiedenen Facetten und Aspekte von ARFID zu verstehen. In den Intensivtherapietagen haben wir unfassbar viel Input erhalten, was wir alles umsetzen können. Unser Sohn und auch wir fühlten uns stets optimal aufgehoben, gehört und gesehen. Dr. Anna Cavini und ihr großartiges Therapeutinnen Team weisen ein hohes Maß an Empathie, viel Fachwissen und so unfassbar viel Kreativität auf, sodass auf natürlichem Wege und durch Eigenmotivation unseres Sohnes sowohl während der Therapietage aber vor allem danach viel weiter ging, vieles Unmögliche plötzlich greifbarer war Das Therapieangebot von Train to Eat ist essenziell für uns, da wir uns dadurch therapeutisch top begleitet fühlen. Man wird von Ärzten und Therapeuten, die mit ARFID nicht in Berührung gekommen sind bzw. nicht nach der aktuellen ICD-11 gehen nicht verstanden, belächelt und zu falschen Vorgehensweisen geleitet. Es entsteht ein Teufelskreis durch falsche und veraltete Informationen, wie „an einem gedeckten Tisch verhungert keiner“. Dadurch leidet das Familiengefüge und die Psyche des Kindes, weil man nicht ordnungsgemäß und fachgerecht auf das Kind eingeht. Daher ist für uns eine therapeutisch begleitende Betreuung unabdingbar und nicht mehr wegzudenken.
Wir waren mit unserem Sohn bei den Intensivtherapietagen, als er 8 Monate alt war. Er wurde über eine nasogastrale Magensonde vollsondiert (aufgrund eines hartnäckigen übermäßigen Würgereizes, der auf zwei Intubationen und vielen wachen „Tubusabsaugungen“ folgte) und war gerade am Anfang seines Beikost Starts. Von den Kardiologen (angeborener Herzfehler) und Kinderärztinnen wurden wir immer nur gefragt, ob wir „eh wo in Betreuung wären“. Logopädin und Stillberaterin (Kinderkrankenschwester) waren immer sehr engagiert, konnten uns jedoch kaum weiterhelfen, weil sie keine Erfahrungen mit Situationen wie unserer hatten. Wir waren als Eltern sehr unsicher, hatten vielen offene Fragen und wussten kaum, wie alles weitergehen kann. Bei den Intensivtherapietagen haben unser Sohn und wir als Eltern enorm viel gelernt. Wir wissen jetzt, was bei seiner Sondennahrung wichtig ist, um auch seinem Nährstoffhaushalt gerecht zu werden und seine Gesundheit zu unterstützen, anstatt sie zu gefährden. Außerdem haben wir gelernt, wie wir unseren Sohn am besten begleiten und unterstützen können. Nicht nur um die Magensonde „schnellstmöglich“ loszuwerden, sondern auch um ARFID zu vermeiden. Wir fühlten uns extrem gut aufgehoben und man merkte, dass wir mit Spezialistinnen zu tun hatten, dessen Knowhow auf Wissenschaft basiert. Der absolute kindgerechte Umgang mit allen teilnehmenden Kindern war genauso beeindruckend. Heute (knapp 3 Monate später) kann unser Sohn auch festeres Essen schon richtig verarbeiten und kommt auch mit schwierigen Momenten sehr gut zurecht. Diese Fortschritte haben wir auf jeden Fall Train to Eat und dem Wissen, das wir uns aneignen durften zu verdanken. Auch wenn er immer noch vollsondiert wird (weil so ein Würgereiz sich leider nicht einfach so auflöst und auch eine Umstellung auf einmal selbst zu essen nicht so schnell geht), sind wir immer noch wahnsinnig froh bei eurem Programm dabei gewesen zu sein.
Train to Eat zeigt betroffenen Familien Wege aus der Isolation. Es werden Instrumente und Ideen mit nachhause gegeben, wie man zu Hause mit dieser Essstörung umgehen kann und soll. Es erfolgt eine medizinische Diagnose und dadurch die Erlangung von mehr Verständnis bei anderen Institutionen wie zB. Schule oder Schulpsychologischer Dienst. Durch Train to Eat besteht die Hoffnung zur Vermeidung von Folgekrankheiten / Konflikten wie zB. Mama Burn-out, Streit in der Familie, Magersucht, Depressionen, Diabetes beim ARFID Kind. Dieses Therapieprogramm bietet die Vernetzung von Gleichgesinnten. Kleine Erfolge können wieder als solche erkannt werden (die zwar noch nicht zu einem Verzehr von Lebensmitteln führen, aber einen positiven Bezug zu neuen Lebensmitteln herstellen). Es kommt zu einem Erlangen von neuen Freiheiten als Familie (zB. die Möglichkeit als Familie ein Wochenende in einem Hotel zu verbringen mit Fremdverpflegung und nicht mitgenommen Safe Food oder Unterkunft mit Selbstversorgung). Man bekommt neue Kenntnisse über ARFID und kann falsche Scham- und Schuldgefühle ablegen. Die Beziehung zum ARFID Kind wir verbessert, da mehr Verständnis und mehr Hilfestellung in schwierigen Situationen möglich ist. Durch Train to Eat ist der Blick wieder nach vorne gerichtet. Es können wieder Ziele gesetzt werden, an denen man hinarbeiten kann.


Impressionen  

Fortbildungen & Termine  

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Unser Train to eat - Team

Dr. Anna Maria Cavini

Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde , Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatische Medizin, Psychosoziale Medizin, Sportmedizin, Notfallmedizin, Elternkompetenztrainings , Coaching, Supervision, Teamentwicklung, Organisationsentwicklung

Fachlicher Schwerpunkt Essstörungen in allen Altersgruppen & ARFID seit ca.  20 Jahren

Aufbau Verein Train to eat, um Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Rahmen von Intensivtherapietagen als Team bestmöglich zu unterstützen

Aufbau kokon Bad Erlach, Rehazentrum für junge Menschen als Medizinische Direktorin und Primaria (knapp 200 Mitarbeiter, einer der fachlichen Schwerpunkte Essstörungen)

Aufbau Verein Down&Up – Prävention uns Intervention für Kinder, Jugendliche und Familien mit Übergewicht und Adipositas

Im Rahmen von Train to eat, sichtet Dr. Cavini Vorbefunde, gibt medizinische Empfehlungen für mögliche weitere notwendige Abklärungen und leitet das multiprofessionelle Team medizinisch.

Dr Cavini begleitet die Kinder, Jugendlichen und die Familie auch mittels Psychotherapeutischer Medizin und der Möglichkeit der therapeutischen Anwendung von Brainspotting, wenn belastende Erlebnisse in der Vergangenheit heute noch stresswirksam sind und auch die Interaktion beeinträchtigen und hilft damit die aktuelle Stressreaktion zu reduzieren.

In den verschiedenen Settings identifiziert sie potentielle dysfunktionale Muster und unterstützt gemeinsam mit dem Team eine beziehungsorientierte, motivierende, druckreduzierende Interaktion. So wird Entwicklung beim Kind wieder möglich und es lernt sich wieder etwas zuzutrauen, mutig zu sein und damit die „Nahrungsmittel-Palette“ zu erweitern.

Ziel ist es ein gelassenes, angstfreies und genussvolles Essverhalten.

Bei sondendependenten Kinder steht der Aufbau der oralen Ernährung im Vordergrund, mit dem Kennenlernen neuer Lebensmittel mit allen Sinnen, Unterstützung der Autonomie und ein genussvolles & feinfühliges Miteinander.

Psychologie

Stephanie Penz BSc. MSc

Klinische Psychologin, Notfallpsychologin, NADA Therapeutin, Adipositastrainerin

Schwerpunkt Kinder, Jugend und Familie

Projektleitung beim Verein Down&Up – Prävention uns Intervention für Kinder, Jugendliche und Familien mit Übergewicht und Adipositas (Seit 2013 Verein Down & Up als Projektengel. Seit 2018 Projektleitung/koordination und Psychologische Leitung).

Seit 2018 Referentinnentätigkeit bei Down&Up Akademie und ÖAG.

Seit Juni 2022 in freier Praxis in Klagenfurt tätig.

Erfahrungen durfte ich in unterschiedlichen Einrichtungen sammeln:

Erwachsenenbereich: Klinik für Psychosomatik (Erwachsene- Deutschland), Geriatrie, Palliativ

Kinder und Jugendlichenbereich: Kriseninterventionszentrum, Kinder & Jugendpsychiatrie (Deutschland), Kinder und Jugendreha kokon, Ambulatorium, Psychosoziales-Therapiezentrum

Was biete ich im Rahmen von Train to Eat an: Eine ausführliche klinisch-psychologische Diagnostik (ARFID) mit Befund und Befundbesprechung, sowie klinisch psychologischer Beratung und Behandlung im Einzel- wie im Gruppensetting soll Ihrem Kind und Ihnen als Familie eine Stütze in der herausfordernden Lebenssituation sein. Durch das therapeutische Setting möchte ich Ihrem Kind und Ihnen wieder Flügel geben, um weiterzufliegen.

In der klinisch-psychologischen Beratung und Behandlung erfolgen Erarbeitung von Motivation und Wissen (Psychoedukation), Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, Förderung sozialer Kompetenz Ressourcenstärkung, Entwicklung von gemeinsamen Lösungswegen (Transfer und Rückfallprophylaxe) mittels unterschiedlicher Methoden wird versucht eine Linderung der jeweiligen Herausforderung zu erzielen. u.a. kommt es zur Förderung der Autonomie, Interaktion, Emotionsregulation, Ressourcen- und Selbstwertstärkung, Körperwahrnehmung sowie Stressbewältigung.

In der Elternberatung wird zusätzlich die maßgebliche Auswirkung auf die Befindlichkeit des Kindes und des gesamten Familiensystems (psychosoziale Beeinträchtigung) sowie das Elternverhalten im Hinblick auf das Essverhalten des Kindes eingegangen. Es werden mit den Kindeseltern Störfaktoren und- Belastungsfaktoren sowie Veränderungsfaktoren be- und erarbeitet. Des Weiteren kommt es zur Ressourcenaktivierung und Förderung von Selbstsicherheit.

In der psychologischen Behandlung bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Erwachsenen kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Die Behandlung findet mittels kreativer Materialien oder auf Symbolebene statt, mitunter kommt es zur therapeutischen Anwendung von Brainspotting, sowie dem Einsatz der NADA-Ohrakupunktur, um Ihnen als Familie einen Koffer voller Vielfalt von unterschiedlichen auf das Individuum abgestimmten Werkzeugen auf der Reise in Ihrem Alltagsleben mitzugeben.

Julia Wabnig

Julia Wabnig, BSc.

Masterstudium Psychologie (laufend), Adipositastrainerin für Kinder & Jugendliche

Ich bin Mitarbeiterin beim Verein Down&Up, wo ich an psychologischen Einheiten mitwirke und sportliche Aktivitäten betreue.

Wertvolle praktische Erfahrungen habe ich unter anderem in der Reha-Klinik für seelische Gesundheit in Klagenfurt und im Krankenhaus De La Tour in Waiern gesammelt.

Bei Train to Eat umfasst mein Aufgabenbereich die Unterstützung bei der umfassenden Diagnostik für ARFID und bei der Erstellung entsprechender Befunde.

Während der Intensivtherapietage unterstütze ich das Team vor Ort und stehe sowohl den Kindern als auch ihren Eltern aktiv zur Seite.

Ich unterstütze bei der individuellen Betreuung der Kinder sowie bei der Beratung der Eltern.

diätologie

Mag. Sandra Eisenwagen, BSc

Diätologin, Ernährungswissenschafterin, Diplomierte Kindergesundheitstrainerin, Adipositastrainerin für Kinder & Jugendliche, zertifizierte Darmberaterin und leidenschaftliche Tante 😊

freiberufliche Tätigkeit als Diätologin (seit 2023)

Diverse Referententätigkeit/ Erwachsenenbildung: WIFI Kärnten, Down & Up Akademie (seit 2017)

Ernährungstherapeutische Betreuung von übergewichtigen und adipösen Kindern, Jugendliche (8-17 Jahre) sowie deren Eltern/Bezugspersonen im Rahmen des Projektes Down Up (Mitarbeit Verein Down & Up: seit 2015)

Leitende Position im Bereich der Forschung & Entwicklung (Fokus: Darmgesundheit) (seit 2015)

Erfahrungen habe ich in folgenden Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gesammelt & erweitert:  Kinder & Jugendreha Kokon Bad Erlach, KABEG Klinikum Klagenfurt, Kepler Universitätsklinikum, Reha Thermenresort Warmbad Villach, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und Linz.

Internationale Projektarbeit im Ernährungsbereich (Welternährungsorganisation – FAO und Europäische Kommission).

Was mache ich bei „train to eat“?

Die ernährungstherapeutische Begleitung der Familien ist ein wesentlicher Puzzleteil im multiprofessionellen Behandlungskonzept von „Train to eat“. Dabei gilt es die Ernährungssituation und Lebensmittelmenge bereits vorab durch übermittelte Ernährungsprotokolle zu erfassen und gemeinsam individuell zugeschnittene und umsetzbare Empfehlungen im Rahmen von ernährungstherapeutischen Gruppen- oder Einzeltherapien zu erarbeiten. Besonders viel Wert wird auf den positiven und praxisnahmen Umgang von Essen und Trinken gelegt. Dafür werden kindgerecht aufbereitete Rezepte von den Eltern gemeinsam zubereitet. Es gilt für Kinder/ Eltern/ Familien die Zutaten sowie Lebensmittel mit allen Sinnen zu erleben -zu fühlen, zu riechen und zu schmecken. Wertvolle Praxistipps und Anreicherungsmöglichkeiten sowie Rezepte runden das Therapieangebot ab und sollen eine Hilfestellung für zu Hause geben.

Mein Ziel ist es das gemeinsame Essen zu einem bereichernden Erlebnis zu machen.

Logopädie

Tanja Kornfehl, MSc.

Bachelorstudium Logopädie, Masterstudium Interdisziplinäre Therapie in der Pädiatrie, Castillo Morales Therapeutin i.A., Vortragende an der FH Wiener Neustadt (Studiengang Logopädie)

Bei Train to eat begutachten und trainieren wir ohne Druck und mit einer spielerischen und einfühlsamen Art die orofazialen Fähigkeiten Ihres Kindes – das heißt die Funktionen die Mund, Zunge und Zähne ausführen müssen, um Nahrung in einer genussvollen Weise zu sich nehmen zu können. Dabei spielen die Schulung der Wahrnehmung und die Kräftigung der Muskulatur eine wichtige Rolle. Außerdem finden wir gemeinsam mit Ihrem Kind passende Utensilien für das Essen und Trinken. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach dem angenehmsten Becher, Flasche, Löffel und Teller etc. Die Selbsterfahrungsgruppen für Bezugspersonen bieten den perfekten Rahmen unterschiedliche Techniken und Utensilien selbst zu erproben.

Physiotherapie

Carina Frank

Physiotherapeutin für Kinder und Jugendliche seit 2005

Bobath- Kindertherapeutin seit 2013

Castillo- Morales Therapeutin seit 2009

Aktive Mitgestaltung und Planungsphase des Therapiebereiches der Kinder Reha KOKON Bad Erlach 2019- Mai 2023 angestellt als Physiotherapeutin

Seit Juni 2023 in freier Praxis in Marz/ Burgenland

Sowie in Gemeinschaftspraxis Physio- Wien23.at, Wien

Fortbildung Cranio- Sacrale Osteopathie 2023/2024 nach INOMT/ Deutschland

Erfahrung sammelte sie vorwiegend auf der Kinder-Neurologie und Kinderintensivstation in Hannover und im Sozialpädiatrischen Zentrum Wolfsburg. Frühgeborene und besondere Kinder mit syndromalen Erkrankungen bedürfen einer liebevollen therapeutischen Umgebung und Einfühlsamkeit.

Sie hat bereits viele kleine und große Menschen begleiten dürfen und freut sich besonders bei Train to eat ein Stückchen Zukunft positiv mitgestalten zu dürfen!

In der Physiotherapie steht das Kind in seiner sensomotorischen Entwicklung im Mittelpunkt. Das Ziel der Behandlung ist es, mögliche Beeinträchtigungen des Bewegungssystems zu erkennen und Wege zur Behebung zu ebnen. Dies geschieht auf individuelle, im Alltag umsetzbare und spielerische Art.

Die Bezugspersonen werden ausführlich und individuell beraten und angeleitet. Sie erhalten Tipps und Anregungen, um die Entwicklung ihres Kindes positiv zu unterstützen.

Bei Train to eat steht der Zusammenhang zwischen Hand-Fuß-Mund im Vordergrund. In Selbsterfahrungsgruppen wird dieser erlernt und der Einfluss der Körperhaltung und der Positionierung während der Nahrungsaufnahme analysiert. Dies schließt bei Bedarf eine Beratung für geeignete Hilfsmittel ein. Die Kinder lernen ihren eigenen Körper besser zu spüren. Sie erlernen Techniken zur individuellen muskulären Kräftigung und zur Entspannung. In den abwechslungsreichen Bewegungsgruppen dürfen die Kinder gemeinsam körperliche Grenzen spüren und an ihnen wachsen.

GESCHICHTE

Unser Sohn Matheo (11 Jahre alt) isst, ausschließlich Brei; alles andere lehnt er vehement ab. Selbstverständlich haben wir uns um Hilfe bemüht, allerdings konnte uns niemand zeigen, wie wir Matheo dazu bringen, etwas Festes zu essen. Wir übten uns in Geduld, dachten das Interesse kommt auf natürliche Weise, oder in Gesellschaft von anderen Kindern, oder …

Jahre vergingen und Therapeuten wurden „verschlissen“. Doch nichts änderte sich, genauso wenig wie das Unverständnis – manchmal auch Verurteilungen – von außen sowie unsererseits die beständige Erklärungsnot in auswärtigen Essenssituationen, wenn unser Sohn statt bspw. einer Pizza lustvoll seinen Brei löffelte. Und das unliebsame Gefühl als Mutter versagt zu haben … Nein, mein Sohn isst nur Brei… Wie ich diesen Satz müde bin zu sagen.

Im Frühjahr 2023 bin ich über Facebook auf Dr. Cavini gestoßen bin und innerlich wusste ich: Jetzt wird sich etwas ändern!

Bereits in der 1. Therapiesitzung hat Matheo ein Maisstangerl selbst in die Hand genommen und abgebissen. Bis dato hat er andere Lebensmittel nicht einmal berührt, geschweige denn zum Mund geführt!

Verändert hat sich, dass wir jetzt intensiv seine Mundmuskulatur trainieren und er seit Monaten immer wieder neue Speisen probiert. Eine Breimahlzeit haben wir mittlerweile mit einer Jause getauscht. In Dr. Cavini haben wir eine verständnis- und vertrauensvolle Stütze gefunden, die uns mit ihren effizienten und im Alltag praktischen und leicht umsetzbaren Tipps stets zur Seite steht. Dank ihr hat sich unser Alltag verändert, Leichtigkeit und Unbeschwertheit erhalten mehr Raum, aber vor allem: Wir sind nicht mehr auf uns alleine gestellt! Es gibt Hilfe, einen Lösungsweg und Verständnis – und: Lob und Anerkennung! Wir sind Mütter, die ihr Bestes geben … Dr. Cavini sieht das!

Marisa Gaggl, Mutter von Matheo